Bezirksblatt 2006 - Die Trapps waren eine moderne Patchwork-Familie
Salzburgerin erzählt die Geschichte der Familie Trapp für Kinder
Erstlingswerk. Eine Geschichte für ihre Tochter wollte Margarete Springl schreiben, ein Kinderbuch über die Familie Trapp ist daraus geworden. Foto: privat
SALZBURG (gog). Die singende Familie Trapp aus Salzburg wurde durch den Film „The Sound of Music“ weltberühmt. Doch die wahre Geschichte der Familie ist weniger bekannt. Die Salzburgerin Margarete Springl hat die Geschichte der Familie Trapp für Kinder aufbereitet.
„Die Trapp-Familie“ heißt das 23 Seiten starke Werk, das sie für ihre Tochter schrieb. „Ich wollte die Erlebnisse der Trapps möglichst kindgerecht erzählen und dann auch viele Informationen aus dem Salzburger Raum einfließen lassen.“
Ein Jahr später spielt „Die Trapp-Familie“ mit der Salzburger Uraufführung in Hildesheim. „Mit den Stoffen solcher Art“, so Springl, „ich wollte die Erlebnisse der Trapps möglichst erweitern und dann auch viele Informationen aus dem Salzburger eigenen einfließen lassen.“
Von Antiquitätenfachleuten: Ein Antiquar ist es, der die schöne Villa der Familie vorstellt. Darin stehen sich im Wohnraum Fotografien jener Orte, die im Buch beschrieben werden, mit Gegenständen aus der Zeit der Trapp-Familie.
Die Autorin begrenzt sich auf die Familienmitglieder der Trapps, stützt sich aber auf die Autobiographie der Maria von Trapp. „Ich bin seit damals, als ich die Salzburger Familie von Georg und Sophie von Trapp kennengelernt habe, besonders gefesselt von auch den modernen Aspekten der Lebensgeschichte der Trapps. Es war eine Patchwork-Familie, das war typisch für die Zeit, aber damals war das unüblich“, sagt sie.
Bereits 700 Exemplare verkauft. „Die Trapp-Familie“ ist ein Buch für Kinder ab 8 Jahren. Die Autorin hat die Geschichte der Familie Trapp in einem Kinderbuch erzählt. „Es gibt ja noch andere Bücher über die Familie Trapp, aber das ist das erste für Kinder“, meint sie. „Musik war besonders wichtig für die Familie, die Kinder haben täglich musiziert, auch die Eltern haben mitgesungen und -gespielt.“
